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1749 |
Wird als Schulgründungsjahr für die Schule Frohmestraße
angenommen.
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1753 |
Nach einer Beschwerde von 4 Bauernfamilien aus diesem Jahr, betreffs eines
unordentlichen Lebenswandels des Schulmeisters Telting, ist
dieser bereits seit 1749 für die Dorfgemeinde Schnelsen tätig.
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1828 -1854 |
Für die Schnelsener- Schulkinder wird stets an Fastnacht-Montag ein Tanzvergnügen
veranstaltet.
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1836 |
Errichtung einer neuen Klasse und Umbau der Lehrer-Wohnung.
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1854 |
Das „Tanzvergnügen“ der Schulkinder, ab jetzt „Kindergrün“ genannt, wird in
den Sommer verlegt.
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1863 |
Für die einklassige Schule wurde zur Unterstützung des Hauptlehrers ein Gehilfe
eingestellt.
Einrichtung einer 2. Klasse.
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1865 |
Ein großer Schulumbau mit 2 getrennten Klassen und eine neue Wohnung für den
Lehrer werden errichtet.
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Eines
der ältesten Schulklassen-Aufnahmen von 1882.
Klassenlehrer Johann Wilhelm Heuser.
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1882 |
Das diesjährige „Kindergrün“ wird am 29. Juni beim Gastwirt Sottorf
veranstaltet.
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Das ehemalige Schulgebäude von Schnelsen
wurde am 1. Mai 1886 abgerissen.
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1886 |
In den Monaten Mai bis Juli 1886 wird das alte Schulhaus total umgebaut.
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1891 |
Wegen zu hoher Schülerzahlen reichen die 2 Klasse nicht mehr aus.
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1892 |
Zwei neue Klassenräume werden Mitte August 1892 eingerichtet, insgesamt sind
nun 4 Klassenräume vorhanden, wovon 1 Klassenraum in Reserve
gehalten wird.
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1896 |
Einrichtung der 4. Klasse und Einstellung eines 4. Lehrers zum 1. Nov. 1896.
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1900 |
Einrichtung einer 5. Klasse zum 1. Oktober 1900.
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1900 |
Beginn mit einem Schulhaus-Neubau für 2 Klassen am 26. Okt. 1900.
Das Richtfest wird bereits am 17. Nov. gefeiert.
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1901 |
Am 11. April 1901 wird das erste Mal im neuen Schulhaus in der 5. Klasse Unterricht
erteilt.
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1901 |
Am 8. Mai 1901 wird mit den drei ersten Klassen, mit 20 geschmückten Pferdefuhrwerken,
eine Besichtigungsfahrt zum zoologischen Garten in Hamburg
unternommen.
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Das
Schul-Kollegium von 1901
Personen von links:
unbekannt, J. W. Heuser, 2x unbekannt
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1903 |
Der seit 1868 in Schnelsen tätige Lehrer J. W. Heuser tritt zum 1. Januar seinen
verdienten Ruhestand an.
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1903 |
Einrichtung einer 6. Klasse zum 1. April 1903.
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1904 |
Zum 1. Mai 1904 wurde eine Schulverwaltungs-Änderung in Kraft gesetzt.
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1904 |
Wegen Überfüllung der Schulklassen wurde im Nov. 1903 ein Erweiterungsbau der
Schule befürwortet und zum 1. Oktober 1904 fertig gestellt.
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1905 |
Einrichtung einer 7. Klasse zum 1. Oktober 1905.
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1906 |
Ein Schulausflug nach Friedrichsruh wird durchgeführt.
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1907 |
Einrichtung einer 8. Klasse zum 4. April 1907.
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1908 |
Schulausflug nach Brunshausen. Mit Extrawagen der Niendorfer-Straßenbahn wurden
die Kinder mit ihren Eltern zu den St. Pauli Landungsbrücken
befördert und von dort mit einem 500 Personen fassenden Extradampfer
der Stader-Altländer Dampflinie
nach Brunshausen gebracht.
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Aufnahme vom Schulausflug nach Brunshausen-Stade,
vom 8. Juli 1908. |
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1910 |
Einrichtung einer 9. Klasse (6b) zum 1. Mai 1910.
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Eine
Schulklasse von 1911. Mädchen und Jungen getrennt, in der
Mitte
die Lehrerin Frau Sophie Krüger.
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Die Bauentwicklung der Schnelsener Schule von 1886 – 1913. Rektor
Claus Hellwege.
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1913 |
Der Hauptlehrer Hellwege wird am 31. Jan. 1913 zum Rektor
der Schule ernannt.
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1913 |
Einrichtung einer 10. Klasse zum Beginn des Schuljahres im April 1913.
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1914 |
Einrichtung einer 11. Klasse zum 01. April 1914.
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1914
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Am 1. August des Jahres bricht der 1. Weltkrieg aus.
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1915 |
Einrichtung einer 12. Klasse zum 01. April 1915.
Die sechsstufige Schule wird in eine siebenstufige Schule umgewandelt.
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1918 |
Am 11. November des Jahres unterschreibt Deutschland einen Waffenstillstand.
157 Personen aus Schnelsen verlieren in diesem Krieg ihr Leben.
Anschließend beginnt die Zeit der Lebensmittelkarten und Lebensmittelzuteilung.
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1919
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Am 28. Juni unterzeichnet Deutschland den Versailler Friedensvertrag mit der
Verpflichtung, alle entstandenen Schäden zu ersetzen.
Die letzte Entschädigungs- Rate wurde in Höhe von 69,6 Millionen Euro am 3.
Oktober 2010 von Deutschland entrichtet.
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Eine
Jungen-Klasse von 1919. Ein Viertel der Schüler ist ohne Schuhe
in der Schule.
Rechts der Klassenlehrer Wilhelm Voß aus
Schnelsen.
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1920 |
Zwei neue Klassen werden zum 9. Juni eingerichtet. Die Schule Frohmestraße
erhält die Erlaubnis, die 5 Minuten entfernte Markthalle von
Schnelsen (gelegen an der Oldesloer Str., hinter dem heutigen
Feuerwehrhaus) als Turnhalle zu benutzen.
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1922 |
Das jährliche Kinderfest genannt „Kindergrün“ wird im Schnelsener Hof am 7.
Juli ausgestattet, mit einem Tag zuvor ausgeführten Wettspielen
auf dem Sportplatz.
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1923 |
Die beängstigende Geldentwertung von 1922 setzt sich 1923 fort. Man rechnet
mit gewaltigen Zahlen. Geldscheine im Werte von Fünfzigtausend,
Fünfhunderttausend, Fünfzigmillionen, Fünfhundertmillionen,
Fünfmilliarden, Fünfzigmilliarden, Fünfhundertmilliarden,
Eine Billion Mark, Hundert Billionen Mark wurden gedruckt
und waren im Umlauf als Zahlungsmittel. Die Inflation fand
ihren Höhepunkt im Oktober 1923, anschließend wurde auf Goldmark
umgestellt.
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1923 |
Am 1. April wird die hiesige Schule achtstufig.
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| 1925
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. .
Rektor Claus Hellwege erhält vom Preußischen Minister für Volkswohlfahrt für
seine selbstlose und erfolgreiche Jugendarbeit, am 1. August,
eine Auszeichnung in Form einer Medaille ausgehändigt.
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1927
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Die Ortsteile Niendorf, Lokstedt und Schnelsen schließen am 8. Juli zu einer
Großgemeinde Lokstedt zusammen. Für die Verwaltung aller Volksschulen
in diesem Bereich wird ein neuer provisorischer Schulvorstand
gebildet.
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Eine
Schulklasse von ca. 1928/29 ist für die Zeit der Aufnahme
einen Augenblick auf den Holzbänken enger
zusammengerückt.
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Mein
„erster Schulgang“ bzw. mein erster Schultag 1928 und 1933.
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1932 |
Zum 31. März scheidet der Rektor Claus Hellwege aus dem Schuldienst und geht
in seinen verdienten Ruhestand. Als sein Nachfolger wird Jens
Hjort ernannt.
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1934 |
Ein Schul-Ergänzungsbau durch Verbindung der zwei vorhandenen Schulhäuser wird
zum 16. Dezember fertig gestellt. Die Schule besitzt nun 16
Klassenräume und konnte diese nach den Herbstferien nutzen.
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Die
Schule mit dem Ergänzungsbau von 1934
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1937 |
Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz vom 1. April, kommt der Anschluss an die Hansestadt
Hamburg.
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1937 |
Der Turnunterricht der Schule wird behelfsmäßig ab 1. Okt. 1937 in der ehemaligen
"Ausspann- Scheune" von Hinrich Wähling
durchgeführt, welche seit 1928 vom Turnverein Schnelsen für
die Sport-Nutzung hergerichtete wurde.
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1938 |
Umstellung der Klassenbezeichnung: 1. Schuljahr wird jetzt als 1. Klasse bezeichnet,
vorher, damals 1903 wurde das 1. Schuljahr als Klasse 6 bezeichnet.
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1939 |
Ausbruch des 2. Weltkrieges am 1. Sept. 1939.
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1940 |
Die Schule blieb vom 22. Jan. bis zum 28. Febr. und vom 28. Aug. bis 27. Sept.
1940 geschlossen.
Als Begründung wird ein Kälteeinbruch u. die Flieger- Angriffsgefahr genannt.
Im Keller der Schule wurden 2 Luftschutzräume eingerichtet.
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1944 |
Bereits im Dezember wird der Schulunterricht betreffs Kriegsfortganges ausgesetzt.
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1944 |
Einquartierung einer SS- Abteilung in die Schule.
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1945 |
Am 3. Mai kapituliert die Hansestadt Hamburg. Die Militär-Regierung übernimmt
die Macht.
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1945 |
September, Einführung einer Schul-Mittagspeisung für 60 Kinder, welche sich
ein Vierteljahr später bereits auf 95 Kinder der Schule ausdehnte.
Im Frühjahr kam eine Frühstücksspeisung hinzu und die Versorgung
erfasste bereits 250 Kinder von Schnelsen.
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1946 |
24. April, die Schülerzahl ist auf insgesamt 1225 Jungs und Mädchen angestiegen.
Da nur 20 Klassenräume vorhanden sind, wird ab sofort in 2
Schichten zu je 15 Klassen unterrichtet. Dieses geschieht
im Wochenwechsel vormittags und nachmittags.
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1946 |
Die Schulbehörde richtet Versuchsweise ein 9. Schuljahr ein.
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1946 |
Am 15. Juni erhielten alle 1200 Kinder der Schule einen ½ Liter warme Suppe
als Mittagspeisung.
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Seitlich der Schulbänke hängen die kleinen Töpfe Essenkarte der Schule
für die Schulspeisung. Aufnahme 1948.
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1946 |
Nachkriegszustände. In einer statistischen Erhebung der Schule, wurde unter
anderem ermittelt, dass bei 939 Familien mit Schülern, ca.
33 Prozent (305 Familien) die Kinder nicht in einem eigenen
Bett schlafen!
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1946 |
Am 29. August findet im Festraum der Schule eine Gründungsversammlung für den
Schnelsener Schulverein e.V. statt.
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1946 |
3 Wochen vor Weihnachten und vom 10. Februar bis Ende März 1947 musste die
Schule wegen Kohlenmangel geschlossen bleiben, die Kinder
erhielten aber Hausarbeiten.
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1947 |
April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen Schülerzahl
fortgesetzt.
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1947 |
Nach den Sommerferien beginnen die Vorplanungen und Ausführungsarbeiten für
die heute noch vorhandenen Wandgemälde im Treppenhaus und
auf den Fluren. Der Direktor der Meisterschule für das Malerhandwerk,
Fritz Beyle und die Meisterschüler
Hans Peiner, Andreas Nowak, Gerhard Fensch und Rudi Kahl erstellten hier geschichtsträchtige
Kunstgemälde von besonderem Wert. Diese Wandmalereien werden
mit in den Unterricht mit einbezogen und stellen gleichzeitig
einen einmaligen Schmuck für die Schule Frohmestraße
dar. Die Arbeiten erstreckten sich über den Zeitraum eines
Jahres. Als Bildmotive sind entstanden: Die Stadt, das Dorf,
der Fischfang, der Walfang, das Torfstechen, der Ackerbau
und die Jagd.
Eine Restaurierung der Wandbilder erfolgte 1976 durch Hans Peiner und 1992
durch Leon Schmid und Sohn Rudi Schmid.
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„Die Stadt“, Wandmalerei von 1947 im
Treppenhaus der Schule.
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1947 |
September, Schließung aller Hamburger Schulen für 14 Tage, wegen Ansteckungsgefahr
von Kinderlähmung.
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1948 |
April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen Schülerzahl
fortgesetzt.
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1948 |
Die Währungsreform, am 20. Juni wird die DM Deutsche Mark eingeführt, jeder
Bürger bekommt ein Hand- oder Kopfgeld von 40.- DM. Die Läden
füllten sich mit Waren und die Lebensmittelkarten wurden überflüssig.
Dafür verloren die Bürger, durch die Abwertung des Geldes,
ein Teil ihres eventuell noch vorhandenen Geldvermögens.
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1949 |
April, die zwei Schichtenunterrichtungen werden wegen der hohen
Schülerzahl fortgesetzt, es muss sogar für 3 Klassen eine
dritte Schicht eingerichtet werde.
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1949 |
09. Juli, nach zehnjähriger Unterbrechung findet
nach dem 2. Weltkrieg das erste Mal wieder ein „Kindergrün“
in Schnelsen statt. Zunächst werden Wettspiele ausgetragen.
Für die kleinsten Kinder Kringelbeißen und Eierlaufen, und
für die etwas größeren Kinder Rollerrennen, Stelzenlaufen,
Pferdchenrennen, Ballzielwürfe verschiedenster Art, Ringwerfen
und Vogelpicken. Für die Ausscheidungskämpfe um die Königswürde
der 8. Klassen, erhöht sich der Schwierigkeitsgrad, die Jungs
müssen ein Fahrrad-Slalomkurs mit Kegel umwerfen absolvieren
und die Mädchen ermittelten die Königin durch ein Vogelpicken.
Im Anschluss werden der König und seine Königin gekrönt. Etwa
2 Stunden später wird ein Festumzug durch Schnelsen
führen, woran im Anschluss ein buntes Programm auf dem Schulhof
den Abschluss bildet.
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1950 |
1. April Übernahme des neuen Schullandheimes in Bimöhlen.
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1950 |
Einführung der sechsjährigen Grundschule. Das 9. Schuljahr wird ab jetzt festgeschrieben.
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Eine Schulklasse von 1950. Lehrerin
Robertine von Hacht, geb. Meyer.
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1950 |
1. Juni, ohne besondere Feier wird das Schullandheim Bimöhlen
eröffnet.
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1950 |
24. Juni, Durchführung des Kindergrün-Festes.
Einen Tag zuvor fanden nachmittags die Wettspiele der Kinder statt.
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1950 |
Der im Dezember 1949 begonnene Neubau-Anbau an die Schule wird nach den Sommerferien
bezogen.
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1950 |
2. September, die offizielle Einweihungsfeier vom Schullandheim Bimöhlen wird im geschmückten Umfeld gefeiert.
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1951 |
Der „Zeigestock“, eine Schulzeitung, wird ins Leben gerufen und erscheint alle
2-3 Monate (nach der Teilung der Schule mit Neubeginn der
Schule Anna-Susanna-Stieg wurde der Druck dieser Zeitung leider
nicht fortgesetzt).
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1951 |
23. Juni, das Schnelsener Kindergrün wird mit viel Freude gefeiert.
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1952 |
5. Juli, ein Jahr ist vergangen und das traditionelle Kindergrün mit Festumzug
in Schnelsen wird gefeiert.
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1952 |
Im August bleiben alle Hamburger Schulen ca. 8 Tage geschlossen wegen Kinderlähmungs-Gefahr.
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1953 |
Das 200jährige Schuljubiläum wird vom 21. bis zum 27. März gefeiert.
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Eine 57seitige Festschrift erscheint
zu diesem Anlass.
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1953 |
Ein Schulneubau für Schnelsen wird geplant. Die ersten Grundstücksverhandlungen
am Anna-Susanna-Stieg werden geführt. Am 30. Juni wird bereits
für diese neue Schule der Schulleiter Dr. Delfs gewählt und
von der Schulbehörde bestätigt.
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1953 |
Kein Datum überliefert, Feier des Schnelsener Kindergrün.
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1953 |
Der neue Lehrkörper der Schule Anna-Susanna-Stieg wird nach den Sommerferien
zusammengestellt.
Es gehören folgende Lehrer zum Lehrkörper:
Bei den Herren, Kayser, Kosmehl, Kien, Schnellbacher,
Werner und Wagner,
bei den Damen, Röhr, Zucker, Dey, Jüngst, Benedix
und Ebmeyer.
Die neue Schule besteht aus 13 Klassen und verbleibt bis zur Fertigstellung
des Gebäudes am Anna-Susanna-Stieg in der Schule Frohmestraße.
Die nach der Teilung 25 Klassen betreut.
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1954 |
10. Juli, das 100jährige Kindergrün wird vom Wetter nicht begünstigt. Dauerregen
vertreibt die Teilnehmer und Gäste vom Festplatz. Es soll
das erste verregnete Kindergrün gewesen sein.
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1955 |
Am 23. Mai wird der Grundstein für die neue Schule Anna-Susanna-Stieg gelegt.
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1955 |
7. Juli, wie jedes Jahr wird das Kindergrün in Schnelsen gefeiert.
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1955 |
Im Herbst beginnen die Bauarbeiten für die Turnhalle der Schule Frohmestraße.
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1956 |
20. April, Einweihung der Schule Anna-Susanna-Stieg.
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1956 |
April, 17 Klassen der Schule Anna-Susanna-Stieg ziehen von der Schule Frohmestraße in ihre neuerbaute Schule am Anna-Susanna-Stieg.
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1956 |
24. April, Einschulung der Schulanfänger am Anna-Susanna-Stieg.
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1956 |
April, für die Klassen 1-5 besteht der Schichtunterricht in der Schule Frohmestraße weiter.
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1956 |
Kein Datum überliefert, Feier des Schnelsener Kindergrün.
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1956 |
13. Oktober, Einweihung der neuen Turnhalle auf dem Schulgelände Frohmestraße.
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1956 |
In Bimöhlen wird ein Anbau für Waschräume und Toiletten erstellt.
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1956 |
November, der Dachstuhl des Schullandheimes ist mit Hausbock (Holzwurm) befallen
und muss dringend erneuert werden.
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1957 |
1. April, 23 Klassen sind in der hiesigen Schule vorhanden.
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1957 |
Das Kindergrün wird am 29. Juni bei großer Hitze durchgeführt.
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1957 |
In den Sommerferien wird die Schule für insgesamt 70.000,- DM Grundsaniert.
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1957 |
Im November werden 35.000 DM, für die Erneuerung und den Ausbau des Dachstuhles,
in Bimöhlen vom Zahlenlotto bewilligt.
Der Umbau beginnt aber erst Anfang1958.
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1958 |
26. April, das Richtfest wird bei strömenden Regen in Bimöhlen
gefeiert.
28. Juni, die Einweihungsfeier für den Umbau und Errichtung des 2. Stocks mit
dem neuen Dachboden dagegen konnten bei herrlichstem Sonnenwetter
stattfinden.
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1958 |
Kein Datum überliefert, Feier des Schnelsener Kindergrün.
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1959 |
Anfang des Schuljahres ist ein Rückgang der Klassen auf 20 zu verzeichnen.
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1959 |
4. Juli, das diesjährige Kindergrün mit dem Umzug durch Schnelsen, stand unter
dem Thema „Fremde Völker“. Das Wetter ist an diesem Tage wunderschön.
Die Steuerbehörde hatte zum ersten Mal offiziell Kenntnis
vom Kindergrün und von der Tombola bekommen. Eine hohe Besteuerung
des Festes konnte mit Hilfe des Schulvereins der zum Träger
des Kindergrün ernannt wurde, abgewendet werden.
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1960 |
20. Januar, Baubeginn des Vierklassentraktes.
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1960 |
20. August, das diesjährige Kindergrün mit Festumzug wird in Schnelsen gefeiert.
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1961 |
2. Juli, das Kindergrün findet das erste Mal ohne den Festumzug durch Schnelsen
statt.
Betreffs des zunehmenden Straßenverkehrs in Schnelsen kann dieser traditionelle
Umzug in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden.
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1962 |

1962 konnte der Vierer-Klassentrakt der Schule, gelegen
am heutigen Wochenmarktgelände, bezogen werden.
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1962 |
Das Kindergrün der Schulen Frohmestraße und Anna-Susanna-Stieg
wird 1962, 1963 und 1965 zum letzten Mal in Bimöhlen
bei Bad Bramstedt durchgeführt. 1964 war dieses Fest
ausgefallen und wird seit 1966 in einer neuen Form wieder
an den beiden Schulen im Ort gefeiert.
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Hamburger
Rechenbücher von 1956, 1960 und 1963.
.
Hamburger
Lese-Fibeln von 1950 und 1951.
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1970 |
1. April, die Realschule- Frohmestraße wird aufgelöst
und zum Anna-Susanna-Stieg verlegt. Die Schule wird zu einer
20-klassigen Grundschule ausgebaut.
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